Epigenese (Biologie)

    Aus WISSEN-digital.de

    (griechisch: epi, "auf, darüber" und genesis, "das Entstehen, das Werden")

    1. Von dem deutschen Anatom und Physiologen Caspar F. Wolff (1734-94) 1759 begründete Theorie, nach der die Entwicklung des Organismus durch dauernde Neubildungen ohne Steuerung durch erbliche Faktoren erfolgt (Embryologie). Diese Theorie ist heute veraltet.
    1. Im sich entwickelnden Embryo wird die Zunahme der räumlichen Komplexität durch die Wechselwirkung seiner Teile, die zur ortsrichtigen Lage der einzelnen entwicklungsrelevanten Anteile des Genoms führt, als Epigenese bezeichnet.

    Kalenderblatt - 18. April

    1521 Martin Luther erscheint zum zweiten Mal vor dem Wormser Parteitag, verteidigt sich vor Kaiser und Reich und lehnt den Widerruf ab.
    1951 Frankreich, die Bundesrepublik Deutschland, Italien, die Niederlande, Belgien und Luxemburg schließen ihre Kohle- und Stahlindustrie in der Montanunion zusammen und verzichten auf ihre nationalen Souveränitätsrechte über diese Industriezweige.
    1968 Die tschechoslowakische Nationalversammlung wählt Josef Smrkovský zu ihrem neuen Präsidenten, der als einer der populärsten Politiker des "Prager Frühlings" die volle Rehabilitierung der Opfer der Stalinzeit und die Sicherung eines wirklich freien politischen Lebens zu seiner Aufgabe erklärt.