Elsa Brandström

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    schwedische Rot-Kreuz-Schwester; * 26. März 1888 in Sankt Petersburg, † 4. März 1948 in Cambridge (Massachusetts)


    betreute als Gesandte des schwedischen Roten Kreuzes im Ersten Weltkrieg die deutschen und österreichischen Kriegsgefangenen in Russland. Auf Grund ihrer selbstlosen Hilfe wurde sie auch der "Engel von Sibirien" genannt.

    Nach dem Krieg gründete Elsa Brandström mit amerikanischer Unterstützung in Deutschland Sanatorien und Erholungsheime für heimgekehrte sibirische Kriegsgefangene und schuf ein Waisenhaus für die Kinder gestorbener Kriegsgefangener. 1930 heiratete sie den deutschen Sozialisten Professor Dr. Robert Ulich. Als dieser 1934 in die Emigration ging, begleitete sie ihn nach Amerika.

    Kalenderblatt - 24. Juli

    1923 Der Friede von Lausanne revidiert den Friedensvertrag von Sèvres (10. August 1920), durch den die Türkei fast alle europäischen Gebiete an Griechenland verloren hatte.
    1929 Japan hinterlegt als letzter Unterzeichnerstaat die Ratifikationsurkunde des Kellogg-Paktes. In ihm wird der Krieg als Mittel zum Lösen internationaler Streitfälle verurteilt und die friedliche Beilegung angestrebt.
    1939 Frankreich, England und Russland unterzeichnen einen Beistandspakt, der aber schon einen Monat später durch den Hitler-Stalin-Pakt jede Wirksamkeit verliert.