Elisabeth Bergstrand-Poulsen

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    schwedische Lyrikerin; * 12. November 1887, † 19. Februar 1955

    Die Dichterin, die auf Laangasjö geboren wurde und zuerst in Stockholm Malstudien betrieb, beschäftigte sich auch nach ihrer Heirat mit dem dänischen Bildhauer Axel Poulsen in ihrem klösterlichen Heim vor den Toren von Kopenhagen bis zu ihrem Tode mit Malen, Zeichnen, Illustrieren, Weben, Sticken und mit Plastik. Sie begann erst verhältnismäßig spät zu schreiben. Alle ihre Romane und Erzählungen sind im Grunde romantisch, rückwärtsgewandt. Sie behandeln småländische Menschenschicksale und schildern sie in einer pathetischen, stark moralisierenden Art und Weise.

    Titel wie "Am Webstuhl des Lebens", "Froh und gut soll der Mensch sein - und stark", "Die Krone", "Helden und Heldentaten", "Der Mensch und die Glocken", "Das Lied", "Habicht, könnte ich deine Flügel leihen", "Königin der Nacht" und andere sind charakteristisch für Stoff und Stil ihres dichterischen Werkes.

    Kalenderblatt - 24. Juli

    1923 Der Friede von Lausanne revidiert den Friedensvertrag von Sèvres (10. August 1920), durch den die Türkei fast alle europäischen Gebiete an Griechenland verloren hatte.
    1929 Japan hinterlegt als letzter Unterzeichnerstaat die Ratifikationsurkunde des Kellogg-Paktes. In ihm wird der Krieg als Mittel zum Lösen internationaler Streitfälle verurteilt und die friedliche Beilegung angestrebt.
    1939 Frankreich, England und Russland unterzeichnen einen Beistandspakt, der aber schon einen Monat später durch den Hitler-Stalin-Pakt jede Wirksamkeit verliert.