Edwin Erich Dwinger

    Aus WISSEN-digital.de

    deutscher Schriftsteller; * 23. April 1898 in Kiel, † 17. Dezember 1981 in Gmünd am Tegernsee

    Als Dragonerfähnrich nahm Dwinger am Ersten Weltkrieg teil und wurde von russischen Soldaten gefangen genommen. Nach Jahren der Gefangenschaft in einem Offizierslager Ostsibiriens geriet er zwischen die Fronten des russischen Bürgerkrieges. Er trat in die Weiße Armee des Admirals Koltschak ein und kämpfte gegen die Rote Armee.

    Nach seiner Rückkehr nach Deutschland schrieb er über seine Erlebnisse. 1929 erschien "Die Armee hinter Stacheldraht" und im Jahr darauf "Zwischen Weiß und Rot". Die Bücher mit nationalsozialistischer Tendenz erreichten Millionenauflagen und waren den Machthabern des Dritten Reiches sehr genehm. Sie machten Dwinger zum Erbhofbauern, verliehen ihm den Titel "Reichskultursenator" und ernannten ihn zum Ehrenreiterführer der SS.

    Ein nach dem Ende des Dritten Reiches gegen ihn eröffnetes Entnazifizierungsverfahren endete mit einer Ehrenerklärung für ihn - er hatte nachgewiesen, dass er in Denkschriften immer wieder gegen Maßnahmen des Regimes protestiert habe.

    Er schrieb weiterhin: "Wlassow - eine Tragödie unserer Zeit" u.a.

    KALENDERBLATT - 25. Juni

    1535 Das Ende des Wiedertäuferreichs von Münster.
    1919 In Deutschland kommt es zum Spartakisten-Aufstand, der von der Reichswehr niedergeschlagen wird.
    1950 Mit dem Einmarsch von Soldaten des kommunistischen Nordkoreas über die Demarkationslinie nach Südkorea beginnt auf die Nacht des 25. Juni der Koreakrieg. Die UNO fordert vergeblich die Einstellung des Feuers.



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!