Dompfaff
Aus WISSEN-digital.de
(Pyrrhulla pyrrhulla)
auch: Gimpel, Blutfink;
der Dompfaff ist über weite Teile Nord- Mittel und Westeuropas bis nach Asien verbreitet, wo er sich bevorzugt in dichten Laub- und Nadelwäldern sowie in Parklandschaften und Gärten aufhält.
Er erreicht eine Körperlänge von bis zu 17 Zentimetern und ist durch seine Färbung unverkennbar: die Kopfkappe, die Flügel und der Schwanz sind schwarz, der Rücken ist grau, und die Bauchseite ist bei den Männchen leuchtend hellrot und bei den Weibchen rotbraun. Die Flügel sind mit einer weißen Binde versehen.
Der Dompfaff ernährt sich vornehmlich von Körnern, frisst aber auch Samen und Knospen von Obstbäumen, weshalb er in Obstbaumkulturen ein unwillkommener Gast ist.
Zwischen Mai und Juli legt das Weibchen bis zu sechs Eier in ein Nest, das bevorzugt auf Nadelbäumen errichtet wird. Aus den gefleckten, hellblauen Eiern schlüpfen nach etwa zwei Wochen die Jungvögel, die nach weiteren zwei Wochen flügge werden.
Systematik
Art aus der Unterfamilie der Stieglitzverwandten (Carduelinae).
Kalenderblatt - 7. Februar
| 1613 | Mit der Wahl von Michael Fjodorowitsch zum russischen Zaren kommt in Russland die Dynastie der Romanow an die Macht, die bis zur Revolution 1917 herrscht. |
| 1929 | Der Vatikan erhält von Italien seine Souveränität zurück. |
| 1965 | Amerikanischer Vergeltungsakt in Nordvietnam während des Vietnamkriegs. |
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