Dompfaff

    Aus WISSEN-digital.de

    (Pyrrhulla pyrrhulla)

    auch: Gimpel, Blutfink;

    der Dompfaff ist über weite Teile Nord- Mittel und Westeuropas bis nach Asien verbreitet, wo er sich bevorzugt in dichten Laub- und Nadelwäldern sowie in Parklandschaften und Gärten aufhält.

    Er erreicht eine Körperlänge von bis zu 17 Zentimetern und ist durch seine Färbung unverkennbar: die Kopfkappe, die Flügel und der Schwanz sind schwarz, der Rücken ist grau, und die Bauchseite ist bei den Männchen leuchtend hellrot und bei den Weibchen rotbraun. Die Flügel sind mit einer weißen Binde versehen.

    Der Dompfaff ernährt sich vornehmlich von Körnern, frisst aber auch Samen und Knospen von Obstbäumen, weshalb er in Obstbaumkulturen ein unwillkommener Gast ist.

    Zwischen Mai und Juli legt das Weibchen bis zu sechs Eier in ein Nest, das bevorzugt auf Nadelbäumen errichtet wird. Aus den gefleckten, hellblauen Eiern schlüpfen nach etwa zwei Wochen die Jungvögel, die nach weiteren zwei Wochen flügge werden.

    Systematik

    Art aus der Unterfamilie der Stieglitzverwandten (Carduelinae).

    KALENDERBLATT - 5. Oktober

    1582 Einführung des Gregorianischen Kalenders.
    1762 Uraufführung der deutschen Oper "Orpheus und Euridice" von Christoph Willibald Gluck in Wien.
    1789 Der Zug der Marktfrauen nach Versailles zwingt den französischen König zum Umzug in die Hauptstadt.



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!