Dompfaff

    Aus WISSEN-digital.de

    (Pyrrhulla pyrrhulla)

    auch: Gimpel, Blutfink;

    der Dompfaff ist über weite Teile Nord- Mittel und Westeuropas bis nach Asien verbreitet, wo er sich bevorzugt in dichten Laub- und Nadelwäldern sowie in Parklandschaften und Gärten aufhält.

    Er erreicht eine Körperlänge von bis zu 17 Zentimetern und ist durch seine Färbung unverkennbar: die Kopfkappe, die Flügel und der Schwanz sind schwarz, der Rücken ist grau, und die Bauchseite ist bei den Männchen leuchtend hellrot und bei den Weibchen rotbraun. Die Flügel sind mit einer weißen Binde versehen.

    Der Dompfaff ernährt sich vornehmlich von Körnern, frisst aber auch Samen und Knospen von Obstbäumen, weshalb er in Obstbaumkulturen ein unwillkommener Gast ist.

    Zwischen Mai und Juli legt das Weibchen bis zu sechs Eier in ein Nest, das bevorzugt auf Nadelbäumen errichtet wird. Aus den gefleckten, hellblauen Eiern schlüpfen nach etwa zwei Wochen die Jungvögel, die nach weiteren zwei Wochen flügge werden.

    Systematik

    Art aus der Unterfamilie der Stieglitzverwandten (Carduelinae).


    Olé, olé, olé olé!

    Sie kennen sich aus im grenzenlosen Reich von König Fußball? Na, dann schießen Sie mal los ...
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 22. März

    1765 England erlässt ein Stempelgesetz, das die erste direkte Besteuerung der amerikanischen Siedler darstellt und Abgaben für alle Schriftstücke in die Kolonien vorsieht.
    1962 Der sowjetische Ministerpräsident Chruschtschow macht die gemeinsame Erforschung des Weltraums mit den USA von Fortschritten in der Abrüstungsfrage abhängig.
    1974 Der Bundesrat billigt die Herabsetzung des Volljährigkeitsalters auf 18 Jahre.