Dominikaner

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch: Ordo fratrum praedicatorum, Abk.: OP)

    Bettel- und Predigerorden, 1215 in Toulouse von Dominikus gegründet, 1216 vom Papst bestätigt.


    Seine besondere Aufgabe sieht der Orden in der Predigt, weswegen auf eine fundierte theologische Ausbildung geachtet wird. Im Mittelalter lehrten zahlreiche Dominikaner an Universitäten; ihren theologischen Standpunkt leiteten sie aus dem Aristotelismus ab (im Unterschied zu den Franziskanern).

    Bedeutenden Einfluss erlangte der Dominikanerorden 1232 mit der Übertragung der Leitung der Inquisition, wodurch die umschreibende Bezeichnung "Domini canes" (lateinisch "Spürhunde des Herrn") entstand. Dominikaner haben in Abänderung der ursprünglichen Armutsidee seit 1475 das Recht zu festen Einkünften. Seit dem Zeitalter der Entdeckungsreisen umfangreiche Missionstätigkeit. Berühmte Gelehrte: Thomas von Aquin, Albertus Magnus. Um 1300 Hauptträger der deutschen Mystik (Eckhart, Seuse, Tauler).

    Die Ordenskleidung der Dominikaner besteht aus weißer Kutte mit schwarzem Mantel. Der Orden der Dominikanerinnen wurde 1220 gegründet.

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