Deutschnationale Volkspartei

    Aus WISSEN-digital.de

    Abk.: DNVP;

    die stärkste Rechtspartei in der Weimarer Republik, gegründet 1918 aus konservativ-nationalen, antiparlamentarischen, völkischen und antisemitischen Gruppierungen. Die DNVP trat für eine Wiederherstellung der Monarchie ein und bekämpfte das parlamentarische System, war allerdings zeitweise auch an der Regierung beteiligt, bis sie unter Führung Alfred Hugenbergs extrem nationalistische und antiparlamentarische Positionen einnahm. Zusammen mit den Nationalsozialisten und anderen nationalistischen Verbänden bildete die DNVP 1931 ein Aktionsbündnis gegen die Weimarer Republik (Harzburger Front) und verhalf Hitler 1933 zur Machtergreifung. Nach kurzer Regierungsbeteiligung im ersten Kabinett Hitlers löste sich die DNVP 1933 auf Druck der NSDAP auf.

    KALENDERBLATT - 28. Juni

    1902 Der so genannte Dreibund, ein Geheimabkommen zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien, wird um fünf weitere Jahre verlängert. Das Abkommen hat im Kriegsfall entweder Bündnispflicht oder wohlwollende Neutralität zur Folge.
    1914 Der Erzherzog Franz Ferdinand, der Nachfolger des österreichischen Kaisers Franz Joseph und Oberbefehlshaber der Armee, wird vom serbischen Geheimbund "Die schwarze Hand" getötet. Dieses Ereignis wird zum Auslöser des Ersten Weltkrieges.
    1919 Die deutsche Delegation unterzeichnet den Versailler Vertrag. Da dieser Deutschland zum alleinverantwortlichen Schuldigen des Ersten Weltkrieges macht und Deutschland sehr harte Friedensbedingungen abverlangt, wird der Vertrag zum Bumerang für die Sieger: Der Vertrag ist mitverantwortlich für die Entwicklungen, die zum Zweiten Weltkrieg führen.



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