Deutschland (Philosophie)

    Aus WISSEN-digital.de

    Vertreter der mittelalterlichen Mystik und Scholastik waren Hildegard v. Bingen, Nikolaus v. Kues, Albertus Magnus, Meister Eckhart.


    Der wohl letzte Universalgelehrte der Neuzeit war G.W. Leibniz (Monadologie); erstmals in deutscher Sprache erschienen die Werke C. Wolffs. Einen entscheidenden Wendepunkt in der Entwicklung der neueren deutschen Philosophie stellten die Kritiken Immanuel Kants dar (Kritik der reinen Vernunft, Kritik der praktischen Vernunft, Kritik der Urteilskraft); Kant war bahnbrechend für den Deutschen Idealismus (J.G. Fichte, F.W. v. Schelling, G.W.F. Hegel).

    Im 19. Jh. herrschten Positivismus und Lebensphilosophie (unter anderem A. Schopenhauer, F. Nietzsche) vor; zu Beginn des 20. Jh. Neukantianismus und Phänomenologie (Husserl); aus letzterer entwickelte M. Heidegger die Existenzphilosophie. Auf dem Gebiet der praktischen Philosophie arbeiteten K. Marx und später E. Bloch; heute Tendenzen auf den Gebieten der Anthropologie (Gehlen) und der Soziologie (Kritische Theorie, Frankfurter Schule).

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