Desertifikation

    Aus WISSEN-digital.de

    Bezeichnung für die fortschreitende Ausdehnung der Wüstengebiete, bedingt v.a. durch die von Abholzung und Schadstoffemissionen verursachte Klimaveränderung auf der Erde und durch Überweidung der halbtrockenen Wüstenrandgebiete. Bei der Desertifikation geht die fruchtbare Bodenschicht zunehmend verloren (Versalzung des Bodens, Erosion). Bekanntestes Beispiel für Desertifikation ist die Ausdehnung der Sahara, die die Steppen der Sahelzone bedroht. Die Ausdehnung der Wüsten entzieht den Menschen, die am Rande der Wüsten leben, die Lebensgrundlage. Die Folge sind Hungersnöte. Da die Desertifikation das Ergebnis eines komplexen Wechselwirkungsprozesses von geologischen, meteorologischen und anthropogenen Faktoren ist, besteht immer noch keine Einigung darüber, mit welchen Maßnahmen dem Wachsen der Wüsten sinnvoll zu begegnen ist.

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    1902 Der so genannte Dreibund, ein Geheimabkommen zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien, wird um fünf weitere Jahre verlängert. Das Abkommen hat im Kriegsfall entweder Bündnispflicht oder wohlwollende Neutralität zur Folge.
    1914 Der Erzherzog Franz Ferdinand, der Nachfolger des österreichischen Kaisers Franz Joseph und Oberbefehlshaber der Armee, wird vom serbischen Geheimbund "Die schwarze Hand" getötet. Dieses Ereignis wird zum Auslöser des Ersten Weltkrieges.
    1919 Die deutsche Delegation unterzeichnet den Versailler Vertrag. Da dieser Deutschland zum alleinverantwortlichen Schuldigen des Ersten Weltkrieges macht und Deutschland sehr harte Friedensbedingungen abverlangt, wird der Vertrag zum Bumerang für die Sieger: Der Vertrag ist mitverantwortlich für die Entwicklungen, die zum Zweiten Weltkrieg führen.



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