CB-Funk

    Aus WISSEN-digital.de

    Abk. für: englisch: citizen band, "Bürgerfrequenz";

    Der CB-Funk ist ein Sprechfunkverkehr für den persönlichen, privaten Gebrauch. Er wird im 11-m-Band, d.h. im Frequenzbereich von 26 960 bis 27 280 Kilohertz, realisiert. Das CB-Funkband ist in 40 Kanäle eingeteilt. Der CB-Funk darf mit industriell hergestellten mobilen oder Handgeräten mit Senderleistungen bis 0,5 Watt durchgeführt werden. Für ortsfeste Stationen ist eine Genehmigung zum Betreiben erforderlich.

    Ein CB-Funkgerät besteht aus Empfangs- und Senderteil und arbeitet mit Amplituden- oder Frequenzmodulation. Auf Grund der Funkwellenausbreitung als Bodenwelle sind Senderreichweiten von 2 bis 40 Kilometer möglich. Bei Ausbreitung der Wellen als Raumwelle (Reflexion an Ionosphärenschichten) ergeben sich Reichweiten bis zu einigen Tausend Kilometern und damit verbundenen gegenseitigen Störungen.

    Im Gegensatz zum Amateurfunk benötigt der CB-Funker keine Lizenz. Die Betriebsarten und Reichweiten sind allerdings gegenüber dem Amateurfunk stark eingeschränkt.

    Kalenderblatt - 17. August

    1876 Uraufführung der Oper "Götterdämmerung" von Richard Wagner.
    1908 Der Schuhmacher Wilhelm Voigt, bekannt als "Hauptmann von Köpenick", wird begnadigt und aus der Haft entlassen. Er hatte am 16.  Oktober in der Uniform eines preußischen Hauptmanns einen Trupp Soldaten von der Straße mitgenommen, war zum Rathaus der Stadt Köpenick bei Berlin marschiert, hatte den Bürgermeister verhaftet und die Stadtkasse mitgenommen.
    1920 Im "Wunder an der Weichsel" stoppt Polen den Vormarsch der Roten Armee.