Bronze

    Aus WISSEN-digital.de

    1. künstlerische Plastik aus Bronze.
    1. Sammelbezeichnung von Kupferlegierungen mit mehr als 60 Prozent Kupfergehalt sowie Zinn (gebräuchliches Mischungsverhältnis: 4/5 Kupfer und 1/5 Zinn). Weitere Zusätze v.a. Blei, Silber, Zink.

    Geschichte: Statuenbronzen waren als reine Zinnbronzen schwer kalt zu bearbeiten. Deshalb setzte man schon früh Blei hinzu (nachweisbar in den antiken und auch ostasiatischen Bronzen). Damit verbesserte man die Bearbeitung und Polierbarkeit. Zinkzusätze (die entscheidende Beimischung für den "Rotguss"; seit römischer Zeit in Form von Galmei beigegeben) machten die Güsse schärfer.

    Bronze fand Verwendung bei Waffen und Geräten, in Schmuck und Kleinkunst. In den alten Hochkulturen Mesopotamiens und Chinas kam Bronze seit dem 3. bzw. 2. Jt. in Großplastiken (Hohlguss) zur Anwendung. Heute verwendet man Bronze für den Glockenguss und kunsthandwerkliche Gegenstände. Siehe auch Bronzekunst, Bronzeguss.

    Kalenderblatt - 6. Dezember

    1882 Carl Millöckers Operette "Der Bettelstudent" wird in Wien uraufgeführt.
    1882 Die deutsche Kolonialbewegung schafft sich mit der Gründung des "Deutschen Kolonialvereins" ein zentrales Organ.
    1890 Die Oper "Die Trojaner. Erster Teil – Die Einnahme von Troja" von Hector Berlioz wird in Karlsruhe in der deutschen Fassung uraufgeführt.