Brückenschaltung

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    eine ringförmige, aus vier Elementen bestehende Schaltungsanordnung mit beispielsweise Gleichrichtern (Gleichrichterbrücke), Impedanzen (Impedanzbrücke bzw. Widerstandsbrücke) oder Transistoren (Transistorbrücke). Brückenschaltungen können zur Strom- und Spannungsgleichrichtung sowie zur Messung von Frequenzen, Induktivitäten, Kapazitäten, Verlustwinkeln, Widerständen u.a. dienen. Das Funktionsprinzip beruht auf dem Vergleichen unbekannter mit bekannten Größen, wobei die Grundschaltung jeweils die nach dem britischen Physiker Sir Charles Wheatstone bezeichnete Wheatstone'sche Brücke ist.

    Gleichrichterbrücke

    Sie stellt eine Gleichrichterschaltung für einphasigen und mehrphasigen Wechselstrom dar. Es werden Messgleichrichterbrücken und Leistungsgleichrichterbrücken unterschieden. Diese zwei Varianten lassen sich jeweils in weitere Gleichrichterschaltungen unterteilen, z.B. in Einphasen- und Dreiphasen-Gleichrichterbrückenschaltungen.

    Impedanzbrücke

    Bei reellen Widerständen als Widerstandsbrücke bezeichnet; sie dient als Messschaltung für vorwiegend Widerstände - als Widerstandsmessbrücke. Die Grundschaltung ist die Wheatstone-Brücke, die als Gleichstrombrücke oder Wechselstrombrücke ausgeführt sein kann. Die Thomson-Brücke wird speziell zur Messung kleiner Widerstände eingesetzt. Die Schering-Brücke wird zur Messung von Kapazitäten und Verlustfaktoren von Hochspannungsisolierungen genutzt.

    Transistorbrückenschaltung

    Sie ist eine kontaktlose Umkehrschaltung, die aus in Brückenschaltung angeordneten Transistoren besteht. Es werden hierbei die Vollbrücken- und die Halbbrückenschaltung unterschieden.



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