Bogen-Biathlon

    Aus WISSEN-digital.de

    Einleitung

    Beim Bogen-Biathlon wird die "klassische" Biathlon-Kombination - Langlauf und Schießen - übernommen, jedoch benutzt der Athlet statt einer Pistole einen Sportbogen.

    Die Regeln des Bogen-Biathlon stimmen mit denen des Biathlon überein, nur dass statt des Kleinkalibergewehrs mit einem Bogen geschossen wird. Die Schützen postieren sich (stehend oder kniend) in einer Distanz von 18 m vor den 16 cm Durchmesser aufweisenden Zielscheiben, die bei einem Treffer wegklappen. Pro Station gibt es vier Scheiben, der Sportler darf nur vier Pfeile verwenden. Für jeden Fehlschuss ist eine Strafrunde von 150 m zu absolvieren. Ausnahme ist das Einzel; hier werden Strafpunkte angerechnet.

    Die Langlaufstrecke beträgt für Herren 2,5, für Damen und Junioren jeweils 2 km. Die Anzahl der Runden und Schießeinheiten variiert je nach Disziplin (Sprint, Verfolgung, Einzelrennen, Massenstart oder Staffel).

    Nordischen Erzählungen zufolge soll die Kombination von Skiern und Bogen bereits in der Zeit der Jäger und Sammler genutzt worden sein, um in schneereichen Regionen höhere Jagderfolge zu erzielen. Mit der Weiterentwicklung der Waffen geriet diese Jagdmethode in Vergessenheit; das Bogenschießen etablierte sich aber bereits im 16. Jahrhundert in England als Sportart.

    Bogen-Biathlon - früher als Ski-Arc bezeichnet - wurde jedoch erst 1981 zu einem offiziellen Wettkampfsport und fand ab Mitte der 1990er Jahre Verbreitung; 1999/2000 wurde der erste Europacup, 2000 die erste Weltmeisterschaft abgehalten. Inzwischen findet auch eine jährliche Weltcupserie statt.

    Bogen-Biathlon nahm an den Olympischen Winterspielen in Turin 2006 als Demonstrationssportart teil.


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