Björn Borg

    Aus WISSEN-digital.de

    schwedischer Tennisspieler; * 6. Juni 1956 in Södertälje

    Borg war von 1976 bis 1980 fünf Mal Wimbledon-Sieger und gewann sechs Mal die French Open. Von 1976 bis 1981 war er die Nr.1 der Weltrangliste. Diese Position erspielte sich der Tennisstar mit seinen spielerischen Stärken, wie der für ihn typischen beidhändigen Rückhand, und seiner großen Konzentrationsfähigkeit.

    Mit 14 Jahren verließ Björn Borg die Schule, um sich ganz dem Tennissport widmen zu können. Bereits 1974 erlebte er seinen ersten Triumph bei einem Grandslam-Turnier: Er gewann die French Open. 1975 führte er die schwedische Mannschaft zum Gewinn des Davis-Cups. Während er in Wimbledon und Paris zum Seriensieger wurde, blieb ihm der Titel bei den US Open versagt. 1983 zog Borg sich aus dem Turniergeschäft zurück.

    Nach seiner sportlichen Laufbahn versuchte er, sich als Geschäftsmann eine zweite Karriere aufzubauen. Diese war aber weit weniger erfolgreich als diejenige des Tennisprofis. Geschäftliche Pleiten und finanzielle sowie private Probleme waren die Gründe, warum er einen Selbstmordversuch unternahm. 1991 startete der Schwede ein Comeback, das aber erfolglos blieb. Dem Tennissport blieb er bis 2000 für Schaukämpfe und bei der ATP-Senior-Tour für Spieler ab 35 Jahren erhalten. Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen bei Sportlerwahlen zur Jahrhundertwende zeigen, dass Björn Borg bereits zu Lebzeiten zur Tennislegende wurde. Sein Leben wurde in dem Dokumentarfilm "Die Borg-Saga" verarbeitet.

    Kalenderblatt - 24. Juli

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    1929 Japan hinterlegt als letzter Unterzeichnerstaat die Ratifikationsurkunde des Kellogg-Paktes. In ihm wird der Krieg als Mittel zum Lösen internationaler Streitfälle verurteilt und die friedliche Beilegung angestrebt.
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