Biogeografie

    Aus WISSEN-digital.de

    Die Biogeografie ist die Wissenschaft von der Verbreitung und der Ausbreitung (historisch betrachtet) der Organismen auf der Erde. Dabei ist es unerlässlich, dass bestimmte Erkenntnisse aus der Geologie, Geografie, Paläoklimatologie und Paläontologie mit den biologischen Erkenntnissen verknüpft werden. Mit der Zeit haben sich weitere Untergebiete gebildet, wie z.B. die Tiergeografie (auch Zoogeografie), die Pflanzengeografie (auch Phytogeografie) oder die Vegetationsgeografie, die eng mit der Klimageografie verbunden ist. Mit der genetischen Biogeografie wird versucht, die Verbreitungsgeschichte der Pflanzen und Tiere zu rekonstruieren. Die kausale Biogeografie versucht die historischen und rezent-ökologischen Zusammenhänge zu klären. Wichtige und spektakuläre Ereignisse in diesem Zusammenhang sind z.B. die Kontinentaldrift; die großen Meeresspiegelschwankungen durch Kalt- und Warmzeiten und damit das Abreißen verschiedener Landverbindungen zwischen den Kontinenten und einzelnen Inseln und der Aufbau riesiger Kalkbänke; die Veränderungen der Klimazonen und Meeresströmungen; die Ereignisse durch Vulkanismus und durch Meteoriten. Besonders für die Evolutionstheorie ist die Biogeografie von großer Bedeutung.

    KALENDERBLATT - 20. September

    1792 Die europäische Koalition, die gegen die französische Revolutionsarmee marschiert, kann in der "Kanonade von Valmy" nur ein Unentschieden erringen. Dieses wird in Paris als riesiger Sieg gefeiert und gibt dem Patriotenheer enormen Auftrieb.
    1819 Der österreichische Staatskanzler Metternich zwingt mit den Karlsbader Beschlüssen dem deutschen Staatenbund sein konservatives Sicherheitsprogramm (unter anderem Zensur, Verbot der Burschenschaften) auf.
    1882 In Berlin werden die ersten elektrischen Straßenlampen Europas angezündet.



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