Biogeografie

    Aus WISSEN-digital.de

    Die Biogeografie ist die Wissenschaft von der Verbreitung und der Ausbreitung (historisch betrachtet) der Organismen auf der Erde. Dabei ist es unerlässlich, dass bestimmte Erkenntnisse aus der Geologie, Geografie, Paläoklimatologie und Paläontologie mit den biologischen Erkenntnissen verknüpft werden. Mit der Zeit haben sich weitere Untergebiete gebildet, wie z.B. die Tiergeografie (auch Zoogeografie), die Pflanzengeografie (auch Phytogeografie) oder die Vegetationsgeografie, die eng mit der Klimageografie verbunden ist. Mit der genetischen Biogeografie wird versucht, die Verbreitungsgeschichte der Pflanzen und Tiere zu rekonstruieren. Die kausale Biogeografie versucht die historischen und rezent-ökologischen Zusammenhänge zu klären. Wichtige und spektakuläre Ereignisse in diesem Zusammenhang sind z.B. die Kontinentaldrift; die großen Meeresspiegelschwankungen durch Kalt- und Warmzeiten und damit das Abreißen verschiedener Landverbindungen zwischen den Kontinenten und einzelnen Inseln und der Aufbau riesiger Kalkbänke; die Veränderungen der Klimazonen und Meeresströmungen; die Ereignisse durch Vulkanismus und durch Meteoriten. Besonders für die Evolutionstheorie ist die Biogeografie von großer Bedeutung.

    KALENDERBLATT - 22. Mai

    1815 Der preußische König Friedrich Wilhelm III. verspricht seinem Volk eine Verfassung, um es für die Befreiungskriege gegen Napoleon zu motivieren.
    1882 Die erste Direktverbindung auf Schienen zwischen Italien und der Schweiz wird gefeiert. Die St.-Gotthard-Unterführung, ein 15 Kilometer langer Tunnel durch die Schweizer Alpen, verbindet die Städte Mailand und Luzern.
    1939 Das deutsche Reich und Italien schließen einen Freundschafts- und Bündnisvertrag, den so genannten Stahlpakt".



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
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