Bibi Andersson

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    schwedische Schauspielerin; * 11. November 1935 in Stockholm

    studierte von 1954 bis 1956 an der Schauspielschule Gösta Terserus und an der Schauspielschule des Stockholmer Dramatischen Theaters. Einer ihrer ersten kleinen Filmauftritte war ein Werbefilm für Seife unter der Regie Ingmar Bergmans, für den sie von 1955 an für zahlreiche Filme vor der Kamera stand, darunter "Das Lächeln einer Sommernacht", "Das siebente Siegel", "Wilde Erdbeeren", "An der Schwelle des Lebens" (dafür wurde sie 1958 in Cannes als beste Schauspielerin ausgezeichnet) und "Persona". 1977 spielte sie in "Ich hab' dir nie einen Rosengarten versprochen" die Rolle der Psychiaterin.

    Auf der Bühne war Bibi Andersson z.B. in Molières "Tartuffe" und "L'École des Femmes", in Tschechows "Drei Schwestern", in Ibsens "Nora" und in Shakespeare'schen Komödien zu sehen.

    Filme (Auswahl)

    1956 - Das siebente Siegel (Det sjunde inseglet)

    1957 - Wilde Erdbeeren (Smultron stället)

    1958 - An der Schwelle des Lebens

    1966 - Persona

    1977 - Ich hab' dir nie einen Rosengarten versprochen (I Never Promised You a Rose Garden)

    2002 - Elina (Elina - Som om jag inte fanns)

    2004 - The Return of the Dancing Master (Die Rückkehr des Tanzlehrers)

    Kalenderblatt - 24. Juli

    1923 Der Friede von Lausanne revidiert den Friedensvertrag von Sèvres (10. August 1920), durch den die Türkei fast alle europäischen Gebiete an Griechenland verloren hatte.
    1929 Japan hinterlegt als letzter Unterzeichnerstaat die Ratifikationsurkunde des Kellogg-Paktes. In ihm wird der Krieg als Mittel zum Lösen internationaler Streitfälle verurteilt und die friedliche Beilegung angestrebt.
    1939 Frankreich, England und Russland unterzeichnen einen Beistandspakt, der aber schon einen Monat später durch den Hitler-Stalin-Pakt jede Wirksamkeit verliert.