Berliner Schule

    Aus WISSEN-digital.de

    auch: Norddeutsche Schule;

    bezeichnet die Komponisten, die in der 2. Hälfte des 18. Jh.s. in Berlin mit der Hofmusik Friedrichs II. (des Großen) verbunden waren. Zu ihnen gehören C.Ph.E. Bach, J.J. Quantz, Ch. Graun, F. Benda, J.Ph. Kirnberger, C.F. Fasch u.a. Stilprägend war die Berliner Schule in der Instrumentalmusik, wie etwa bei der Symphonie, dem Konzert, Kammer- und Klaviermusik. Die Kompositionen stehen im Spannungsfeld von altem, gelehrten Kontrapunkt und den damals aktuellen Strömungen der galanten, empfindsamen Musik der Vorklassik. Die Berliner Schule bildete einen Gegenpol zu der in Süddeutschland einflussreichen Mannheimer Schule.


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    1829 Uraufführung des ersten Teils von Johann Wolfgang von Goethes Tragödie "Faust".
    1853 Uraufführung von Giuseppe Verdis Oper "Il Trovatore".
    1906 Uraufführung von Gerhart Hauptmanns Schauspiel "Und Pippa tanzt!".