Benjamin Franklin

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    Benjamin Franklin

    amerikanischer Politiker und Wissenschaftler; * 17. Januar 1706 in Boston, † 17. April 1790 in Philadelphia

    neben Washington die volkstümlichste Gestalt der amerikanischen Kolonialgeschichte, Sohn eines Seifensieders, Buchdrucker, Autodidakt, universal interessiert, verband die Tugenden des Puritanismus mit den Idealen der Aufklärung: Erfand den Blitzableiter, gab die "Pennsylvania Gazette" (heute "Saturday Evening Post") und Volkskalender heraus, gründete zahlreiche gemeinnützige Anstalten; 1753 bis 1775 Generalpostmeister.

    Franklins Leben ist verquickt mit den wichtigsten Abschnitten der amerikanischen Revolution. Man schickt ihn zu wichtigen Verhandlungen über koloniale Freiheiten verschiedentlich nach London, wo sich der "originelle Amerikaner", wie später in Paris, viele Freunde erwirbt. Er ist Verkünder, Vorkämpfer und Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung (1776) und wird als 70-jähriger noch einmal nach Europa geschickt, diesmal als amerikanischer Gesandter - ohne Perücke und in bäuerlicher Kleidung - nach Paris, um Frankreich zu einem Bündnis zu bewegen und um Friedensverhandlungen zu führen. Er brachte 1778 das Bündnis der revolutionären Kolonien mit dem monarchischen Frankreich und 1783 den Friedensschluss mit England zustande.

    Werke: "Kalender des armen Richard" u.a. Als Franklins höchste literarische Leistung gilt seine Autobiografie (1771).

    Zitat
    B. Franklin: Wer Freiheiten aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.


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