Benin (Kunst)

    Aus WISSEN-digital.de

    Die Anfänge der Kunst Benins reichen bis ins 12. Jh. zurück. Die beninsche Bronzetechnik erreichte ihre Blüte im 16./17. Jh.; aus Ife übernahm man die Gießkunst. Bedeutende Kunstwerke sind Platten unterschiedlichster Größe, die die Wände im Königspalast verzierten (reliefartige Szenen aus dem Hofleben) und Freifiguren wie Königs- und Frauenköpfe, einzeln oder in Gruppen. Panter, Schlangen, Hähne waren beliebte Tiermotive. Glocken, Spielbretter, Zeremonialgeräte, Schnallen u.a. sind in der Kleinkunst vorherrschend. Die Gegenstände wurden in verlorener Form gegossen und sind meist hohl. Die Benin-Kunst war eine höfische Kunst, im Laufe der Zeit fand auch ein Stilwandel statt, von der Naturverbundenheit zur Stilisierung im Detail. Das Gussmaterial kam aus dem Handel mit Europa (seit dem Mittelalter); auch bis in höchste Vollendung entwickelte Elfenbeinschnitzerei.


    Afrika - der schwarze Kontinent

    Afrika galt lange Zeit als eine Metapher für unerforschte und geheimnisvolle Welten. Wie sieht es bei Ihnen aus: Kennen Sie Afrika?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 21. Januar

    1793 Der französische König Ludwig XVI. wird hingerichtet.
    1949 Sieg der Kommunisten in China. Der chinesische Staatspräsident Tschiang Kai-schek tritt zurück.
    1963 Der deutsch-französische Vertrag zur Zusammenarbeit wird zwischen Staatspräsident de Gaulle und Bundeskanzler Adenauer unterzeichnet.