Bauernhaus

    Aus WISSEN-digital.de

    bäuerliche Wohn- und Wirtschaftsanlage; nach Form, Größe, Aufbau, Verzierungen, abhängig von Traditionen und natürlichen Gegebenheiten. Bauernhaustypen entstanden aus vor- und frühgeschichtlichen Hausformen.

    Als Haupttypen des deutschen Bauernhauses bezeichnet man das Einhaus (Wohnung, Wirtschafts- und Vorratsräume unter einem Dach) und das Mehrhaus (Wohnung, Ställe, Scheunen prinzipiell getrennt).

    Einhaustypen: z.B. "Friesenhaus" (Wohn- und Wirtschaftsteil getrennt, Dreschdiele und Ställe seitlich des mittigen Vorratsraumes), "Niedersachsenhaus" (dreischiffig mit beidseitigen Stallungen), "oberdeutsches Einhaus" (Eingang an der Traufenseite, Querflur, meist 2-geschossig, in den Alpenländern verbreitet).

    Mehrhaustypen: z.B. "mitteldeutsches Gehöft" (zu Straße durch ein Tor oder Torhaus abgeschlossener Hof, durch Wohn- und Wirtschaftsgebäude gebildet), "oberdeutsche Zwiehofanlage" (dreigliedrig, Wohn-Speicher-Haus, Wirtschaftsgebäude getrennt).

    Bauernhäuser sind in Nord- und Mitteldeutschland meist in Fachwerkbauweise konstruiert, in Oberdeutschland in Ständerbohlenbauweise oder Blockverband.

    KALENDERBLATT - 4. Dezember

    1154 Der englische Kardinal Nicholas Breakspeare wird zum Papst Hadrian IV. gekrönt.
    1948 Nachdem im April über 1 000 Studenten für ihre Gründung demonstriert haben, wird die Freie Universität Berlin im Westteil der Stadt gegründet.
    1976 Der Staatspräsident der Zentralafrikanischen Republik, Jean Bedel Bokassa, lässt sich zum Kaiser ausrufen.



    Film und Fernsehen

    Zehn aus fast 300 Fragen zu Film und Fernsehen warten auf Sie. Also: Füße hoch, Popcorn und los!
    Jetzt quizzen!