Balz

    Aus WISSEN-digital.de

    Kronenkraniche bei der Balz

    Die Balz ist eine Verhaltensweise, die auch als Begattungsvorspiel bezeichnet wird, und die den Sexualpartner paarungsbereit machen soll. Die Bezeichnung wird hauptsächlich bei Vögeln, Reptilien und Fischen angewandt. Bei Säugetieren spricht man von Brunst oder Brunft. Sie macht sich bei den Tieren durch Abgeben von besonderen Lauten und Duftstoffen sowie äußeren Verfärbungen der Haut und des Federkleides und auffälligen Bewegungen bemerkbar. Das Balzverhalten ist vorwiegend beim Männchen zu beobachten. Die Weibchen suchen sich meist das Männchen zur Paarung, das das auffälligste Balzverhalten zeigt. Ein prächtiges Hochzeitskleid kann man z.B. bei Stichlingen, Pfauen und Fasanen beobachten.

    Durch die Balz bzw. das Balzverhalten und die sexuellen Auslöser werden Schlüsselreize ausgesandt. Diese lösen beim Sexualpartner die angeborene sexuelle Bereitschaft aus. Fehlen Teile der typischen akustischen, optischen oder chemischen Auslöser im Balzverhalten, so wird die Balz meist vorher abgebrochen. Der Paarungstrieb kann dabei bestehen bleiben. Vielfach sucht sich das Weibchen einen anderen Partner oder wird von einem anderen Partner durch dessen Verhalten zur Paarung gereizt. Jede Art hat ein besonderes Balzverhalten, so dass es auch bei nahe verwandten Tierarten nicht zur Bastardbildung kommt.


    Das große Tier-Quiz

    Etwa eine Trillion Tierarten gibt es. Sie kennen nicht alle? Macht nichts, vielleicht knacken Sie auch so den Highscore ...
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 14. November

    1877 Uraufführung des norwegischen Gesellschaftsstücks "Die Stützen der Gesellschaft" von Henrik Ibsen in Odense.
    1899 In der Samoa-Konvention regeln Deutschland und Großbritannien die Besitzverhältnisse über die in der Südsee liegenden Samoa-Inseln.
    1918 Der Rest der deutschen Schutztruppen kapituliert in der Kolonie Deutsch-Ostafrika.