Bakteriengifte

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    Eiweißstoffe oder Bakterienenzyme, die giftig auf andere lebende Organismen wirken. Man unterscheidet Bakteriengifte, die erst wirksam werden, wenn das Bakterium zerstört wird (Endotoxine), von solchen, die vom lebenden Bakterium in die Umgebung abgegeben werden (Ektotoxine). Manche Bakteriengifte regen im Körper die Bildung von Abwehrstoffen an (Antitoxine), die oft gleichzeitig gegen die Bakterien selbst gerichtet sind (Antikörper). Man kann dies durch die Verabreichung abgeschwächter Toxoide gefahrlos erreichen und damit Krankheiten vorbeugen oder sie bekämpfen (Impfung). Manche Bakteriengifte werden nur bei Luftabschluss (anaerob) gebildet (z.B. Wundstarrkrampf, Botulismus).

    Gegengifte erhält man von Menschen oder Tieren, welche die betreffende Krankheit durchgemacht haben oder mit Toxoid behandelt wurden. Solche Antitoxine gibt es im Handel; sie können aber nur dann lebensrettend wirken, wenn sie sehr frühzeitig angewendet werden.

    KALENDERBLATT - 10. Juli

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    1863 Der französische Kaiser Napoleon III. setzt die mexikanische Regierung ab und lässt dem österreichischen Erzherzog Maximilian die Kaiserkrone antragen.
    1976 Bei einer Explosion im Chemiewerk der Firma ICMESA in der oberitalienischen Gemeinde Seveso wird das extrem giftige Tetrachlordibenzodioxin (TCDD, ein Dioxin) freigesetzt. Über 200 Bewohner des Ortes Seveso erleiden Verätzungen und Vergiftungen durch das so genannte "Seveso-Gift".



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