Austenit

    Aus WISSEN-digital.de

    Mischkristall; Begriff aus der Metallkunde. Kühlt geschmolzenes reines Eisen ab, bilden sich nach Unterschreiten der Schmelztemperatur von 1 536 °C kubisch-raumzentrierte Kristalle, die sich unterhalb von 1 392 °C in kubisch-flächenzentriertes Eisen umwandeln. Diese Form und die kubisch-flächenzentrierten Eisen-Kohlenstoff-Mischkristalle werden als Austenit bezeichnet.

    Austenitische Stähle, in denen durch gewisse Wärmebehandlungen diese Mischkristalle erhalten geblieben sind, zeichnen sich durch hohe Warmfestigkeit sowie Rost-, Säure- und Zunderbeständigkeit aus, sie sind völlig unmagnetisch. Bei ungestörter Abkühlung geht Reineisen unterhalb von 906 °C wieder in eine kubisch-raumzentrierte Form über; dieses Eisen und auch Legierungen aus ihm werden als Ferrite bezeichnet.

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