Aurorafalter

    Aus WISSEN-digital.de

    Der Aurorafalter ist ein Tagfalter (Diruna) aus der Unterordnung der Großschmetterlinge (Heteroneura).

    Systematik
    Ordnung: Schmetterlinge (Lepidoptera)
    Unterordnung: Großschmetterlinge (Heteroneura)
    Gruppe: Tagfalter (Diurna)
    Familie: Weißlinge (Pieridae)
    Art: Aurorafalter
    Wissenschaftlicher Name
    Anthocharis cardamines

    Beschreibung

    Seine Flügel können eine Spannweite von drei bis fünf Zentimetern erreichen und sind, wie bei der Familie der Weißlinge üblich, weiß gefärbt. Die Spitze des Vorderflügels zeigt eine dunkle Graufärbung und in der Mitte des Vorderflügels befindet sich ein kleiner dunkelgrauer Fleck.

    Während die Weibchen durch ihre weißen Flügel leicht mit anderen Weißlingen verwechselt werden, sticht das Männchen des Aurorafalters durch die starke orangefarbene Färbung der äußeren Hälfte des Vorderflügels hervor. Die Unterseite der Flügel zeigt eine gelb-grün gefleckte Zeichnung anhand derer sich die Weibchen erkennen lassen.

    Lebensraum

    Der Aurorafalter ist hauptsächlich in Europa zu finden. Er bevorzugt vor allem feuchte Gebiete und die Umgebung von Teichen oder kleinen Seen.

    Fortpflanzung

    Das Weibchen des Aurorafalters legt jedes Jahr nur ein Ei. Nach etwa einer Woche schlüpft eine bis zu 3 Zentimeter große Raupe, die sich etwa zwei Monate später verpuppt und in Erdnähe überwintert. In den ersten warmen Frühlingstagen des nächsten Jahres schlüpft dann der Aurorafalter.

    Sonstiges

    Der Aurorafalter ist der Schmetterling des Jahres 2004.


    Olé, olé, olé olé!

    Sie kennen sich aus im grenzenlosen Reich von König Fußball? Na, dann schießen Sie mal los ...
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 17. Januar

    1975 China gibt sich eine neue Verfassung und nennt sich jetzt statt "Volksdemokratie" einen "sozialistischen Staat der Diktatur des Proletariats, der von der Arbeiterklasse geführt wird und auf dem Bündnis zwischen Arbeitern und Bauern basiert".
    1995 In Japan kommt es zu schweren Verwüstungen der Regionen um die Städte Köbe und Osaka durch das so genannte Hanshin-Beben. Mehr als 5 000 Menschen kommen dabei ums Leben, fast 27 000 werden verletzt.
    395 Das Römische Reich zerfällt nach dem Tod von Kaiser Theodosius I. in ein Ost- und ein Westreich.