Auktoriale Erzählweise

    Aus WISSEN-digital.de

    nach F.K. Stanzel (u.a.) Bezeichnung für eine Erzählweise, die aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers dargestellt ist. Dieser auktoriale Erzähler kann die von ihm erschaffene Welt überschauen und in die Gefühle und Gedanken der Romanfiguren blicken und eindringen. Er kann sich auch in das Erzählte einmischen, indem er Geschehnisse und Aussagen kommentiert. Trotz seiner allübergreifenden "Sicht von Oben" ist er nicht mit der historischen Person des Autors selbst zu verwechseln.

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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