Außenpolitik

    Aus WISSEN-digital.de

    Das Auswärtige Amt lenkt und koordiniert die Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland. An dessen Spitze steht der Bundesaußenminister. Über das Auswärtige Amt verkehrt die Bundesrepublik Deutschland mit allen übrigen Mitgliedern der Völkergemeinschaft. Die Bundesrepublik Deutschland unterhält Botschaften und Generalkonsulate, sendet ständige Vertretungen in die Führungsgremien internationaler Organisationen und unterhält eine Schutzmachtstellung und ein Vertretungsbüro.

    Schwerpunkte der bundesdeutschen Außenpolitik sind der Ausbau der Europäischen Union, die Stärkung des Atlantischen Bündnisses (NATO), eine Fortsetzung der Bemühungen um Abrüstung und Rüstungskontrolle, umfassende Mitarbeit in den Vereinten Nationen, Heranführung der Staaten Mittel- und Osteuropas an die Europäische Union und die transatlantischen Institutionen, Förderung deutscher Wirtschaftsinteressen im Ausland, eine Vertiefung der wirtschaftlichen Kooperation mit den Staaten der so genannten Dritten Welt, konsularischer Schutz für Deutsche im Ausland, die auswärtige Kulturpolitik sowie die Durchsetzung der Menschenrechte weltweit.


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    KALENDERBLATT - 23. April

    1980 Im so genannten zweiten Kohle-Strom-Vertrag verpflichten sich die deutschen Stromversorger zur Abnahme der heimischen Steinkohle. Ziel der Vereinbarung ist neben dem Verzicht auf überflüssige Importe die Sicherung von 100 000 Arbeitsplätzen.
    1990 Karl-Marx-Stadt erhält wieder den Namen Chemnitz. Anlass dazu gab eine Bürgerbefragung, bei der 76 % der Einwohner dafür stimmten.
    1998 Internationale Fluggesellschaften dürfen künftig Nordkorea überfliegen.