Archiv

    Aus WISSEN-digital.de

    (griechisch)

    1. systematisch geordnete Sammlung von Schriftstücken (Urkunden, Akten, Briefen, Nachlässen u.a.), neuerdings auch von Filmen, Fotos und Tonträgern.
    2. Aufbewahrungsraum des Archivs. Unterschieden in Reichs-, Staats-, Stadt-, Diözesan-, Kloster-, Wirtschafts-, Familien- oder Privatarchiv.

    Geschichte: Königliche Archive oder Staatsarchive schon in Altägypten und in Babylon, später in Griechenland und Rom.

    Im Mittelalter legte zwar schon Karl der Große ein Archiv an, geregelte Archivführung jedoch erst seit dem 14. Jh. (Heinrich VII.);

    Reichsarchiv bis 1806 (Reichsauflösung); der größte Teil der Bestände kam in das Wiener Haus-, Hof und Staatsarchiv, das zusammen mit dem Reichsarchiv Potsdam (Reichsakten seit 1867) von besonderer Bedeutung für die deutsche Geschichtsforschung wurde;

    im zweiten Teil des 19. Jh. Öffnung der großen Archive für die Forschung (1865 Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv, 1875 Preußisches Staatsarchiv, 1881 Vatikanisches Archiv).

    KALENDERBLATT - 12. Juli

    1806 Unter dem Schutz des französischen Kaisers Napoleon I. gründen 16 Reichsfürsten den Rheinbund, der Anfang des Endes des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
    1848 Erzherzog Johann von Österreich wird von der deutschen Nationalversammlung als Reichsverweser eingesetzt. Statt eine neue deutsche Zentralgewalt zu manifestieren, bleibt er jedoch machtlos.
    1859 Kaiser Napoleon III. bietet dem besiegten Kaiser Franz Joseph den Frieden von Villafranca an, auf den sie sich rasch einigen.



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