Arabische Philosophie

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    im weitesten Sinne das von der arabischen Halbinsel ausgehende Gesamte der philosophischen Ansätze unter dem Einfluss des Islams, im engeren Sinne die für die Entwicklung der abendländischen Scholastik bedeutsame arabische Philosophie des Mittelalters (9. Jh. bis 12. Jh.). Die Bedeutung der arabischen Philosophie für die westliche Geisteswelt lag in der regen Übersetzungstätigkeit von griechischen Werken in die arabische Sprache. Die arabischen Übersetzungen kamen über das maurische Spanien nach Europa und wurden dort wiederum ins Lateinische übersetzt. So wurden den Scholastikern erstmals die gesamten Schriften des Aristoteles zugänglich, die diese rege rezipierten. Besonders die Hochscholastik war ganz durch die Beschäftigung mit der Philosophie des Aristoteles geprägt.

    Neben Alkindi und Alfarabi, die für eine neuplatonistische Philosophie eintraten, gelten die Aristoteliker Avicenna und Averroes als Hauptvertreter der arabischen Philosophie. Averroes verfasste mehrere Kommentarwerke über die aristotelischen Schriften und versuchte, Philosophie und islamische Religion trotz der von ihm aufgezeigten Widersprüche zu vereinen.


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