Arabische Liga

    Aus WISSEN-digital.de

    (englisch: League of Arabian States) Abk.: LAS;

    durch Verträge von 1945 und 1950 gegründeter Verband arabischer Staaten mit Sitz in Kairo.

    Ziel der LAS ist es, die Beziehungen zwischen den arabischen Mitgliedsstaaten zu festigen, eine koordinierte Außenpolitik zu betreiben und die Interessen der arabischen Staaten wahrzunehmen. Durch gegensätzliche Bestrebungen sind die Ergebnisse der Zusammenarbeit gering; auch sind die Beschlüsse für die Mitglieder nicht bindend. Im Mai 2004 einigten sich die Mitgliedstaaten erstmals auf ein gemeinsames Bekenntnis zu Reformen und auf eine Verurteilung beider Seiten im israelisch-palästinensischen Konflikt.

    Mitglieder

    Die Arabische Liga hat 22 Mitglieder.

    Gründungsmitglieder: Ägypten (Mitgliedschaft 1979-89 suspendiert), Saudi-Arabien, Irak, Jordanien, Jemen, Syrien, Libanon;

    später beigetreten sind: Libyen (1953), Sudan (1956), Marokko und Tunesien (1958), Kuwait (1961), Algerien (1962), Südjemen (1967), Oman, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate (1971), Mauretanien und Somalia (1974), die PLO als Vertreterin der palästinensischen Bevölkerung (1976), Dschibuti (1977).


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