Antrieb (Psychologie)

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    die Urmotivation für Tun und Denken des Menschen (Instinkte, Triebe, Wollen, Verhalten). Durch eine Mangelsituation wird eine Bedürfnisspannung hervorgerufen, welche die Aufhebung dieses Mangels zum Ziel hat. Diese Situation ist meist mit Gefühlen und Stimmungen verbunden (wie z.B. Angst). Man unterscheidet primären und sekundären Antrieb. Der primäre Antrieb wird durch direkte Bedürfnisse wie Hunger und Durst ausgelöst, der sekundäre ist das Mittel zur Erreichung des Ziels, das sich allerdings verselbstständigen kann. Der Mensch kann aber im Gegensatz zum Tier den Antriebsimpuls durch rationale Kontrolle seines Bewusstseins steuern und so z.B. seine Verwirklichung aussetzen oder verzögern oder in eine andere Richtung lenken.

    Antriebsstörungen sind einmal die Verlangsamung des Antriebsgeschehens, zum anderen dessen beschleunigte Reaktion. Krankhaft sind sie dann als Symptom von Schizophrenie, Depressionen oder psychopathischen Erkrankungen. Im normalen Verhaltensrahmen führen sie zu charaktertypischen Ausprägungen wie Schüchternheit.


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