Annaberg-Buchholz
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Kreisstadt in Sachsen, im Erzgebirge gelegen; ca. 24 000 Einwohner.
Gotische Kirche, Erzgebirgsmuseum, Adam-Ries-Museum, Besucherbergwerk; verarbeitende Industrie, Herstellung von Posamenten, früher wichtiger Handelsplatz für Spitzenklöppelei.
Geschichte
1497 wurde Annaberg das Stadtrecht verliehen. Anfang des 16. Jh.s entstand die St. Annenkirche. Zunächst lebte die Stadt von der Silberförderung am Schreckenberg, aber bereits Mitte des 16. Jh.s wurde die Spitzenklöppelei erwähnt, für die Annaberg bald bekannt werden sollte. In der ersten Hälfte des 16. Jh.s lebte Adam Riese in der Stadt. Im 19. Jh. begann die Herstellung von Posamenten mit Maschinen. 1945 wurde Annaberg mit der Stadt Buchholz (Stadtrecht seit 1501) vereinigt. 1946 bis 1958 wurde in der Gegend von Annaberg-Buchholz Uran abgebaut.
Kalenderblatt - 13. April
| 1598 | Heinrich IV., der katholisch werden musste, um König von Frankreich zu werden, verfügt im Edikt von Nantes die Religionsfreiheit, um den inneren Frieden wiederherzustellen. |
| 1784 | Uraufführung des bürgerlichen Trauerspiels "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller. |
| 1940 | Cornelius "Dutch" Warmerdam gelingt es im amerikanischen Berkeley, die damalige Rekordhöhe von 4,57 Metern mit Hilfe eines Bambusstabs zu überspringen. |
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