Animismus

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch: anima, "Seele")

    1. allgemein: der in fast allen Naturreligionen verbreitete Glaube an Geister und die Beseeltheit der Natur. Den Geistern oder geistigen Kräften in der Natur wird die Fähigkeit zugesprochen, Einfluss auf das Leben der Menschen zu nehmen.
    2. im engeren Sinne: die im späten 19. Jh. von Sir Edward Tylor entwickelte Religionstheorie, in der er die Entwicklung von Religion schlechthin durch den Glauben an Geister zu erklären versuchte. Er beobachtete zunächst, dass jeder Mensch von der Existenz einer nicht an den Körper gebundenen Seele ausgeht, die in seinem Körper wohnt und sich beispielsweise im Traum von der körperlichen Hülle lösen kann. Den Ursprung von Religionen glaubte Tylor darin zu erkennen, dass sich der Mensch die Objekte seiner Umwelt ebenfalls als beseelt vorstellte und seine eigene Seele zur beseelten Umwelt in Beziehung setzte.

    KALENDERBLATT - 23. August

    1774 Uraufführung der Tragödie "Clavigo" von Johann Wolfgang von Goethe.
    1775 Der britische König erklärt alle Amerikaner, die nicht bedingungslos die Oberhoheit der Krone (und ihre Steuerforderungen) akzeptieren, zu Rebellen. Das Verdikt des Königs wird zum Signal für den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.
    1866 Durch den Frieden von Wien gewinnt Preußen gegen Österreich die Führungsrolle in Deutschland.



    Film und Fernsehen

    Zehn aus fast 300 Fragen zu Film und Fernsehen warten auf Sie. Also: Füße hoch, Popcorn und los!
    Jetzt quizzen!