Analytische Philosophie

    Aus WISSEN-digital.de

    methodologisch stehen im Mittelpunkt der analytischen Philosophie Logik, Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie; ihr Ziel ist die systematische Beschreibung begrifflicher Erklärungen und Zusammenhänge, metaphysische Fragestellungen werden abgelehnt.

    In historischem Sinne die von B. Russell und G.E. Moore um 1900 begründete philosophische Richtung, in deren Mittelpunkt sprachtheoretische Überlegungen stehen. Russell strebte nach einer sich aus der Umgangssprache entwickelnden Wissenschaftssprache, während Moore die Bildungssprache (als traditionelle Sprache der Philosophie) auf die Umgangssprache zu reduzieren versuchte. Der frühe Wittgenstein führte die Ansätze Russells und Moores fort in seinem berühmt gewordenen "Tractatus logico-philosophicus" (1921).

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    1927 Reichsaußenminister Stresemann unterzeichnet die so genannte Fakultativ-Klausel des Statuts des Ständigen Internationalen Gerichtshofs. Damit wird der Internationale Gerichtshof in Den Haag auch für Deutschland zuständig.
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