Analogia entis

    Aus WISSEN-digital.de

    (griechisch-lateinisch "Ähnlichkeit des Seienden")

    von Thomas von Aquin geprägter Grundbegriff mittelalterlicher Philosophie, der die ontologische Entsprechung zwischen Gott und seiner Schöpfung zum Ausdruck bringt. Thomas bestimmt das Verhältnis zwischen Schöpfer und Welt als ein sich in der Mitte Befindliches zwischen Univozität (absoluter Gleichheit) und Äquivozität (absoluter Verschiedenheit). In der Hochscholastik wird die analogia entis genauer definiert als analogia attributionis, d.h. das analogische Verhältnis zwischen Gott und Schöpfung beschränkt sich auf die Teilhabe der Kreatur am göttlichen Sein. Im Neuthomismus dient die analogia entis der Begründung der Formeinheit von Theologie und Philosophie. Im 20. Jh. bestreitet der neuprotestantische Theologe Karl Barth die Erkennbarkeit Gottes als eine natürlich gegebene und setzte der analogia entis die analogia fidei entgegen.

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    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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