Amorphe Metalle

    Aus WISSEN-digital.de

    Gruppe legierter Werkstoffe, die im Gegensatz zu den üblichen Metallen keine kristallinen Strukturen, vielmehr wie Glas (man spricht auch von "Metallischen Gläsern") ein amorphes, ungeordnetes Gefüge aufweisen. Sie werden im Allgemeinen durch sehr schnelles Abkühlen der Schmelze unter die Temperatur, bei der normalerweise Kristallisation auftritt, hergestellt. Die hohe Abkühlrate bedingt, dass bisher im industriellen Maßstab nur dünne Folien aus diesen Materialien produziert werden können. Neben meist guter Korrosionsbeständigkeit und hoher Festigkeit weisen amorphe Metalle ungewöhnliche magnetische Eigenschaften auf, die sie in zahlreiche elektrische Geräte Eingang finden ließen. Bei Ummagnetisierung (Hysteresis) sind die Verluste äußerst gering, weshalb amorphe Metalle auch bei höheren Frequenzen einsetzbar sind.


    Olé, olé, olé olé!

    Sie kennen sich aus im grenzenlosen Reich von König Fußball? Na, dann schießen Sie mal los ...
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 22. Januar

    1949 Mao-Truppen besetzen Peking.
    1972 Die Europäische Gemeinschaft (EG) wird erweitert: Großbritannien, Irland und Dänemark unterzeichnen die Urkunden zum EG-Beitritt.
    1975 Der amerikanische Präsident Gerald Ford unterzeichnet Verträge zur Beschränkung von B- und C-Waffen.