American Scene

    Aus WISSEN-digital.de

    aus der Tradition der Ash Can School hervorgegangene Kunstrichtung der nordamerikanischen Malerei seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts, welche gegen den europäischen Einfluss der avantgardistischen Künstler (Armory Show) wieder an den Realismus anknüpfte.

    Die Gemälde sind geprägt von deutlichen sozialreformerischen Absichten, die Motive sind bevorzugt den Kleinstädten des Mittleren Westens entnommen, sie stellen häufig Spießertum und Trostlosigkeit in den Mittelpunkt. Bedeutendster Vertreter der American Scene ist Edward Hopper, der wie kein anderer die Isolation des modernen Menschen zu schildern wusste.

    Die Präzisionisten fanden ihre Motive in den banalen Dingen des industriellen Alltags, in Silos, Fabriken und Gleisanlagen (Charles Sheeler, Morton Schamberg, Preston Dickinson, Ralston Crawford).

    Von den so genannten Regionalisten, die sich während der 30er Jahre gegen die Maler New Yorks abgrenzen wollten, gelangten Thomas Hart Benton und Grant Wood zu überregionaler Bedeutung.


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    KALENDERBLATT - 14. November

    1877 Uraufführung des norwegischen Gesellschaftsstücks "Die Stützen der Gesellschaft" von Henrik Ibsen in Odense.
    1899 In der Samoa-Konvention regeln Deutschland und Großbritannien die Besitzverhältnisse über die in der Südsee liegenden Samoa-Inseln.
    1918 Der Rest der deutschen Schutztruppen kapituliert in der Kolonie Deutsch-Ostafrika.