Alse

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    (Alosa alosa)

    auch: Maifisch;

    die Alse findet man in den Küstengewässern des Nordatlantiks, im Westlichen Mittelmeer, im Schwarzen Meer und im Kaspischen Meer.

    Sie erreicht eine maximale Länge von 70 Zentimetern. Der gestreckte, seitlich abgeflachte Körper ist mit Rundschuppen bedeckt; der Kopf bleibt nackt. Die Rückenseite ist bläulich grün bis braun gefärbt; die Bauchseite silbrig-weiß glänzend.

    Die Alse ernährt sich ausschließlich von tierischem Plankton.

    Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in küstennahen Gewässern steigt der anadrome Wanderfisch weit in die Flussoberläufe, wo er im Mai und Juni im flachen Wasser ablaicht. Nachdem die Eier einige Tage frei über dem Grund getrieben sind, schlüpft die Brut. Von August bis Oktober ziehen die Jungfische dann ins Meer zurück.

    Heute ist die Alse in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet nahezu ausgestorben.

    Systematik

    Art aus der Familie der Heringe (Clupeidae).

    Kalenderblatt - 19. Mai

    1536 König Heinrich VIII. von England lässt seine Frau Anna Boleyn zum Tode verurteilen und hinrichten.
    1899 Eröffnung der ersten Haager Friedenskonferenz, bei der kein bestimmter Krieg beendet, sondern Wege der friedlichen Konfliktbewältigung erörtert werden sollten.
    1949 Der Bayerische Landtag stimmt über das Grundgesetz ab und lehnt es als einziges Bundesland ab. Das Grundgesetz tritt trotzdem in Kraft, da es nur einer Zustimmung von zwei Dritteln der westdeutschen Ländern bedarf.