Alpinismus

    Aus WISSEN-digital.de

    als Sport betriebenes Bergsteigen im Hochgebirge; Bergwandern. Der Alpinismus entstand 1786/87 mit der Besteigung des Mont Blanc durch Balmat und Saussure, darauf folgten 1800 und 1802 die Ersteigung des Großglöckner, 1804 Ortler, 1811 Jungfrau, 1820 Zugspitze, 1819-22 Monte Rosa, bis 1870 waren die Gipfel der Alpen erstiegen, dies geschah in der so genannten "1. klassischen Zeit des Alpinismus" (1850-80), in der sich die Bergsteiger noch von einheimischen Bergführern begleiten ließen. Das "führerlose" Bergsteigen kennzeichnet die 1880 beginnende "2. klassische Zeit des Alpinismus", in der es weniger um die Besteigung der höchsten Gipfel ging, sondern um das Bergsteigen unter erschwerten Bedingungen (steile Wände, Winterbesteigungen usw.), gleichzeitig begann die Erschließung von Hochgebirgen im Kaukasus, in den Anden und in Afrika. Einen großen Aufschwung nahm der Alpinismus nach dem Ersten Weltkrieg auf Grund der Gründung von Alpenvereinen und dem Fortschritt in der Klettertechnik.

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    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
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