Alfred Hugenberg

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    deutscher Politiker und Industrieller; * 19. Juni 1865 in Hannover, † 12. März 1951 in Kükenbruch bei Rinteln

    promovierter Wirtschaftswissenschaftler; von 1908 bis 1919 Vorsitzender des Direktoriums der Krupp AG in Essen; baute seit 1914 einen gewaltigen Zeitungs-, Nachrichten- und Filmkonzern auf, mit dem er besonders das Bürgertum antidemokratisch beeinflusste (unter anderem Scherl, Telegrafen-Union, Ufa, verflochten mit Finanzierungsgesellschaften).

    Politisch gehörte Hugenberg 1890 zu den Gründern des Alldeutschen Verbandes, ging 1919 für die DNVP in die Nationalversammlung, war seit 1920 Mitglied des Reichstages und gewann als Vertreter des rechten Flügels an Einfluss in der Partei, so dass er 1928 Vorsitzender wurde. Hugenberg bekämpfte publizistisch und politisch die Republik, Sozialisten und Pazifisten. Zusammen mit dem Stahlhelm und den Nationalsozialisten bildete er eine nationale Sammelbewegung, die 1931 unter der Bezeichnung Harzburger Front auftrat. In der Illusion, Hitler für eigene politische Interessen einspannen zu können, wurde er zu einem der wichtigsten bürgerlichen Wegbereiter der Machtergreifung. Nach den Märzwahlen 1933 verlor die DNVP nach dem Ermächtigungsgesetz allen Einfluss. 1951 nach mehreren Verfahren als "Entlasteter" eingestuft.


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