Alfred Erik Leslie Satie

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    französischer Komponist; * 17. Mai 1866 in Honfleur, Calvados, † 1. Juli 1925 in Paris

    Erik Satie; Porträt

    Satie studierte am Pariser Konservatorium und trat als Pianist in den Cafés am Montmartre auf. In Arcueil bei Paris, wo er seit 1898 lebte, bildeten einige seiner Anhänger 1923 die École d'Arcueil (darunter H. Sauguet und D. Milhaud), die Saties musikalischen Stilprinzipien verpflichtet war.

    Ursprünglich vom Impressionismus C. Debussys geprägt, entwickelte er später einen eigenständigen Klangstil, in den sehr unterschiedliche musikalische Ausdrucksmittel einflossen. So traten neben mittelalterlichen Musikformen und den gregorianischen Gesang (vermittelt durch die Auseinandersetzung mit dem mystischen Gedankengut der Rosenkreuzer) Elemente von Jazz und Unterhaltungsmusik.

    Seine als Gegenpol zur romantischen Musikauffassung entwickelte Tonsprache ist durch Transparenz, satztechnische Ökonomie, ausgewogenes Formempfinden und eine ironische Grundhaltung charakterisiert.

    Seine Kompositionen sind von prägnanter Kürze, die Melodik einfach. Bei der Präsentation einiger seiner Werke gehen verschiedene Kunstformen (neben der Musik vor allem Choreografie, Malerei, Film und Literatur) eine enge Verbindung ein. Satie hatte auf die avantgardistischen Musikrichtungen des 20. Jahrhunderts bis hin zu John Cage entscheidenden Einfluss, v.a. auf die Komponistenvereinigung der "Groupe des six". Verbindung zu Kubismus, Futurismus und Dadaismus.

    Werke: "Gymnopédies" (1888), Ballette: "Parade" (1917, nach Jean Cocteau), "Relâche" (1924), "Musique d'ameublement" (1920), "Messe des pauvres" (1895), symphonisches Drama "Socrate" (1919), zahlreiche Klavierstücke u.a.


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