Albert von Szent-Györgyi

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    US-amerikanischer Biochemiker; * 16. September 1893 in Budapest, † 22. Oktober 1986 in Woods Hole, Massachusetts

    gründete 1947 das Institut für Muskelforschung in Woods Hole, dessen Direktor er bis 1975 war; ab 1975 Direktor der amerikanischen Stiftung für Krebsforschung.

    Er hatte sich seit Beginn seines Studiums mit dem Vitamin C beschäftigt. 1928 gelang ihm die Isolation von Askorbinsäure in kristallisierter Form. Durch einen Zufall entdeckte er 1932 in der Paprikaschote die Frucht, die Vitamin C in so ausreichendem Maße enthielt, dass man es kristallisieren und schließlich auch seine chemische Zusammensetzung bestimmen konnte. Dadurch konnte Szent-Györgyi nachweisen, dass Askorbinsäure mit dem Vitamin C identisch ist. Außerdem wurde es durch diese Entdeckung möglich, das Vitamin C künstlich herzustellen. Nahezu zeitgleich gelang Haworth und Reichstein unabhängig von Szent-Györgyi die Synthese von Vitamin C.

    Außerdem leistete der Biochemiker in seinem Insitut für Muskelforschung in Woods Hole bedeutende Forschungsarbeit im Bereich der Muskelerkrankungen und der Krebsforschung.

    1937 erhielt Szent-Györgyi den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.

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