Agrarpolitik

    Aus WISSEN-digital.de

    (von lateinisch: ager, "Acker, Gebiet")

    alle (meist staatlichen) Maßnahmen im Rahmen der allgemeinen Wirtschaftspolitik zur Beeinflussung der Land- und Forstwirtschaft sowie der Ernährungswirtschaft. Die Agrarpolitik der Bundesrepublik Deutschland wird in weitem Maße von der Europäischen Kommission und dem Ministerrat in Brüssel bestimmt.

    Instrumente der europäischen Agrarpolitik sind vor allem Subventionen, die an Produkte oder als Flächenprämie an die bewirtschaftete Fläche gekoppelt sind. Angestrebt werden eine Steigerung der Produktivität, der Erhalt des Berufsstands der Landwirte und deren finanzielle Absicherung, der Schutz des europäischen Agrarmarktes vor internationaler Konkurrenz, die Stabilisierung des Marktes und der Preise und daraus resultierend die Versorgungssicherheit der EU-Mitgliedsstaaten.

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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