Mega-Städte
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DefinitionIm Gegensatz zum Begriff "Weltstadt" ist "Mega-Stadt" ein quantitativer Begriff, d.h. alleine die Einwohnerzahl ist das entscheidende Kriterium. Je nach Definition gelten Städte ab fünf, acht oder zehn Millionen Einwohner als Megastadt. Auch die Bevölkerungsdichte kann als zusätzliches Kriterium herangezogen werden. Zumeist wird nicht die Stadt als Verwaltungseinheit, sondern der ganze Agglomerationsraum, also Stadtgebiet und Vororte, in den Begriff miteinbezogen. Mega-Städte entstehen meist in Entwicklungsländern. Ihr Wachstum basiert oft auf Arbeitsmigration und geht mit dem Entstehen von informellen Siedlungen (Marginalsiedlungen) und Slums einher. Dementsprechend sind Kriminalität, Drogenkonsum, Armut und Arbeitslosigkeit große Probleme. ProblemeNeben dem Elend in den Slums, die in den meisten Megastädten einen großen Flächen- und Bevölkerungsanteil ausmachen, werfen die Mega-Städte vor allem ökologische und logistische Probleme auf. So wird es zunehmend schwieriger, die großen Ballungsräume mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln zu versorgen und im Katastrophenfall Evakuierungen zu planen und durchzuführen. Allgemein ist die Überbelastung der Verkehrswege problematisch und es kommt zu Produktivitätsverlusten durch Staus. Ein weiteres Problem sehr großflächiger Städte ist das Entstehen eines extremen Klimas. Durch das Aufheizen der zubetonierten Stadtfläche ("Betonwüste") im Sommer steigen heiße Luftmassen auf, treffen auf kältere Luft und es können heftige Gewitter entstehen. Die 20 größten Megastädte der WeltVon den 20 größten Megastädten der Welt liegen 13 in Asien, fünf in Amerika, eine in Europa und eine in Afrika. Nach Schätzungen wird bis zum Jahr 2050 die indische Metropolregion Mumbai (Bombay) mit 47 Millionen die größte Megastadt der Welt sein.
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