Spektroskopie

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    Analyseverfahren der Physik, Chemie und Astronomie, das sich mit der Erzeugung, Untersuchung, Ausmessung (Spektrometrie) und Deutung von Spektren beschäftigt. Ziel ist die genauere Erforschung von Atomen und Molekülen und somit der Struktur von Materie.

    Alle Atome, Ionen und Atomkerne wie auch elektromagnetische Strahlung zeichnet sich durch ein charakteristisches Spektrum aus, das ausgesendet bzw. absorbiert wird. Wichtig sind dabei die Wellenlängen und die Intensitäten der Spektrallinien. Durch das Spektrum gewinnt man Erkenntnisse über die Lichtquelle, die chemischen Elemente und die Struktur der Atome, Moleküle und Festkörper sowie Größenangaben wie Druck, Temperatur und Bewegung.

    Von G. Kirchhoff und R. Bunsen war 1859 entdeckt worden, dass jedes Element ein charakteristisches Farbspektrum abstrahlt, das mithilfe eines Prismas sichtbar gemacht werden kann.

    Mit verschiedenen Apparaten, z.B. Laserspektrometern, durchgeführte Untersuchungen geben Aufschluss über die Elemente und Verbindungen, die in der untersuchten Probe enthalten sind. Damit können Aussagen über die Struktur von Atomen und Molekülen gemacht werden.

    Gängige Verfahren sind die Radiowellenspektroskopie, Infrarot-, Röntgen- und Absorptionsspektroskopie.

    Kalenderblatt - 20. April

    1844 Uraufführung des Märchens "Der gestiefelte Kater" von Ludwig Tieck.
    1916 Die USA drohen Deutschland mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen, wenn Deutschland nicht die Torpedierung von Fracht- und Passagierschiffen aufgebe.
    1998 Die Terrororganisation RAF (Rote Armee Fraktion) erklärt sich selbst für "Geschichte" und löst sich auf.