Compton-Effekt

    Aus WISSEN-digital.de

    nach dem amerikanischen Physiker A.H. Compton benannter, 1923 entdeckter Streuungseffekt bei Frequenzverminderung von Röntgen- und Gammastrahlen an leichten Elementen. Er tritt bei einem elastischen Stoß zwischen einem Photon und einem freien Elektron auf. Dabei erfährt das Elektron, das als ruhend angenommen wird, einen Rückstoß, während an Stelle des auftreffenden Photons ein anderes, energieärmeres mit größerer Wellenlänge emittiert wird. Der Compton-Effekt ist einer der wichtigsten Wechselwirkungsprozesse von Röntgen- und Gammastrahlen mit Materie. Mit ihm konnte die Gültigkeit von Energiesatz und Impulssatz im atomaren Bereich nachgewiesen werden.

    Kalenderblatt - 18. April

    1521 Martin Luther erscheint zum zweiten Mal vor dem Wormser Parteitag, verteidigt sich vor Kaiser und Reich und lehnt den Widerruf ab.
    1951 Frankreich, die Bundesrepublik Deutschland, Italien, die Niederlande, Belgien und Luxemburg schließen ihre Kohle- und Stahlindustrie in der Montanunion zusammen und verzichten auf ihre nationalen Souveränitätsrechte über diese Industriezweige.
    1968 Die tschechoslowakische Nationalversammlung wählt Josef Smrkovský zu ihrem neuen Präsidenten, der als einer der populärsten Politiker des "Prager Frühlings" die volle Rehabilitierung der Opfer der Stalinzeit und die Sicherung eines wirklich freien politischen Lebens zu seiner Aufgabe erklärt.