Camera obscura

    Aus WISSEN-digital.de

    Arabische Gelehrten entdeckten um 900, dass ein Lichtstrahl, der durch ein kleines Loch in einen dunklen Raum fällt, an der gegenüberliegenden Wand ein auf dem Kopf stehendes seitenverkehrtes Abbild der Außenwelt erzeugt.

    Auch Leonardo da Vinci beschäftigte sich in seinen Abhandlungen mit diesem Phänomen. Er entwickelte einen Kasten mit schwarzen Innenwänden und einer transparenten Rückwand, die als Mattscheibe wirkte.

    Die Maler des 17. Jahrhunderts, darunter Jan Vermeer, bedienten sich einer verbesserten Version, bei der mithilfe eines Spiegels das Bild seitenrichtig dargestellt werden konnte. Eine Linse sorgte für eine größere Bildschärfe.

    J.N. Niepce war der Erste, der im 19. Jh. das bis dahin flüchtige Bild der Camera obscura auf einer lichtempfindlichen Schicht dauerhaft festhalten konnte.



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