Bruno I. der Große

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    Erzbischof von Köln; * 925, † 11. Oktober 965 in Reims

    auch: Brun;

    Heiliger; der Bruder des späteren Kaisers Otto I. erhielt seine Ausbildung an der Domschule in Utrecht. Er war von Geburt an für den geistlichen Stand bestimmt. 951 wurde er Kanzler seines Bruders, 953 Erzbischof von Köln und Verwalter des Herzogtums Lothringen.

    Als Erzkanzler war Bruno Vertreter einer starken Reichspolitik und einer engen Bindung des Reichsklerus und des Reichsepiskopats an das Königtum, als Kirchenfürst für eine entschiedene Klosterreform. Er gründete mehrere Klöster in Köln, so die Stifte Groß-St. Martin und St. Andreas und die Benediktinerabtei St. Pantaleon, in der er begraben wurde. Bruno gilt als Förderer der Wissenschaften.

    Fest: 11. Oktober.