Windkraftwerk

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    technische Anlage zur Nutzung der Windenergie nach dem alten Vorbild der Windmühle. Kleine Windmühlen zum Pumpen von Wasser für die Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen sind in vielen Regionen nie ausgestorben. Wenn man heute von Windkraftwerken spricht, sind solche mit Generator zur Stromerzeugung gemeint. Kleine Anlagen haben Generatorleistungen von wenigen kW, mittlere zwischen etwa 10 und 100 kW, Großanlagen haben Leistungen im MW-Bereich. Leistungen, wie sie übliche Großkraftwerke liefern, werden durch Aufstellen vieler Windkraftanlagen an einem Ort, in so genannten Windparks oder Windfarmen, erzielt. Sie sind in Kalifornien zuerst aufgebaut worden. Im Prinzip ist jede Windkraftanlage ähnlich aufgebaut. Der Wind dreht einen Rotor mit einem oder mehreren Blättern (Flügeln), der seinerseits über ein Getriebe einen Generator antreibt. Liegt die Rotorachse horizontal, was in der Regel der Fall ist, kann die gesamte Anlage auf der Spitze des Turms um 360 Grad entsprechend der Windrichtung gedreht werden. Windkraftwerke von etwa 800 kW haben Flügelkreisdurchmesser bis rund 45 m. Andere Bauweisen wie der im vorigen Jahrhundert von dem Finnen Sigmund Savonius entwickelte Savonius-Rotor und der auf dem Magnus-Effekt basierende und von Anton Flettner (1885-1981) erfundene Flettner-Rotor konnten sich nicht durchsetzen.



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