Wie Unternehmen die passenden Büroflächen finden

    Aus WISSEN-digital.de

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    Unternehmen, die Büros mieten wollen, haben mehr Möglichkeiten als je zuvor. Der Markt hat in den vergangenen Jahren deutliche Veränderungen erfahren. Grund dafür ist die geforderte Flexibilität - es gibt mehr Unternehmen, die sich nicht langfristig binden möchten. Daher wird längst nicht immer der klassische Gewerbemietvertrag gewählt. Es sind neue Formen der Anmietung von Büros und Büroflächen entstanden.

    Coworking

    Der Begriff Coworking steht für die gemeinschaftliche Nutzung von Büroumgebungen. Nutzer sind in erster Linie Selbständige und Freiberufler. Oftmals wäre es möglich, der beruflichen Tätigkeit vom Home Office aus nachzugehen. Allerdings bringt dies große Nachteile mit sich. Da wäre zum Beispiel das ausgeprägte Risiko der Ablenkung und außerdem ist ein Home Office nicht unbedingt als Geschäftsadresse geeignet.

    Coworking Umgebungen werden gemeinsam genutzt, d.h. es gilt gewisse Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Kernthema ist die Lautstärke bei der Arbeit - sie muss überschaubar bleiben, damit sich niemand gestört fühlt. Im Gegenzug ist es möglich, eine sehr professionell ausgestattete Arbeitsumgebung in Verbindung mit einer namhaften Geschäftsadresse zu nutzen. Viele Coworking Anbieter stellen ergänzend Meeting- und Konferenzräume zur Verfügung, ebenso lassen sich oftmals ein Sekretariatsservice oder Telefonservice hinzubuchen. Die Kosten können je nach Anbieter stark variieren. Üblicherweise werden Tages-, Wochen- und Monatskarten angeboten.

    Büro im Business Center

    Ein weiterer Trend ist die flexible Büronutzung in Business Centern. Zur Auswahl stehen Büros in verschiedenen Größen, angefangen bei Einzelbüros über Teambüros bis hin zu Großraumbüros. Anders als im klassischen Umfeld werden keine langfristigen Mietverträge geschlossen. Stattdessen entscheiden die Mieter selbst, welche Büros sie wie lange nutzen möchten. Auch hier ist es möglich, Büros lediglich für die Dauer weniger Tage oder Wochen zu mieten, um beispielsweise Projekte vor Ort zu betreuen.

    Büros in Business Centern sind außerdem eine Option für die mittel- und langfristige Nutzung. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Unternehmen hinsichtlich der Größe ihrer Büroflächen flexibel bleiben möchten. So streben zum Beispiel viele Startups ein enormes Wachstum an, was unter Umständen bedeutet, dass sie alle paar Monate zusätzliche oder schlichtweg größere Büroräume benötigen. Dank der hohen Flexibilität steht ihnen stets die Bürokapazität zur Verfügung, die augenblicklich benötigt wird.

    Klassischer Gewerbemietvertrag

    Trotz dieser neuen Möglichkeiten zählt der klassische Gewerbemietvertrag noch lange nicht zum alten Eisen. In mehreren Branchen verkörpert er nach wie vor die beste Lösung, da er maximale Planbarkeit und Sicherheit verspricht. Die große Herausforderung besteht letztlich darin, eine Bürofläche zu finden, die optimal zum Unternehmen passt. Viele Unternehmen lassen sich daher von einem Makler für Gewerbeimmobilien unterstützen.

    Die Vertragsbestandteile können Mieter und Vermieter individuell miteinander abstimmen. Hierher rührt die hohe Kostensicherheit: Der Mieter weiß ganz genau, was ihn die Bürofläche in den kommenden Jahren kosten wird. Zugleich damit so eine Absicherung gegen steigende Mietpreise vorgenommen, was bei flexibel nutzbaren Büros hingegen unüblich ist.

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