Weichtiere

    Aus WISSEN-digital.de

    (Mollusca)

    Weichtiere bilden nach den Insekten die größte Gruppe im Tierreich: mehr als 125 000 Arten gibt es heute noch. Sie sind im Wasser (meist im Meer, aber auch im Süßwasser) und an Land verbreitet.

    Gemeinsam sind ihnen folgende Merkmale: Sie besitzen einen weichen Körper ohne inneres Skelett (daher die Bezeichnung "Weichtiere") sowie die Fähigkeit, aus der Rückenhaut ("Mantel") Kalk abzusondern. Einige nutzen dies, um eine schützende Schale um ihren verletzlichen Leib zu bauen. Der Mantel lässt an der Bauchseite einen so genannten Fuß frei. Mit diesem muskelbepackten Organ, das bei den verschiedenen Weichtierarten sehr unterschiedlich ausgebildet ist, bewegen sich die Tiere fort. Die Fortbewegungsart der Weichtiere ist höchst unterschiedlich und reicht von Kriechen über Fliegen bis zum Hüpfen.

    Die Fortpflanzung ist stets geschlechtlich; häufig erfolgt sogar eine Begattung wie bei den Wirbeltieren.

    Weichtiere haben einen so genannten offenen Blutkreislauf: meist fehlen ihnen echte Blutgefäße, d.h. die Hämolymphe zirkuliert nicht wie z.B. beim Menschen in Adern, sondern in Spalten und Lücken der Leibeshöhle.

    Systematik

    Stamm der Wirbellosen Tiere; wird manchmal als Klasse der Gliederfüßer (Arthropoda) gesehen.

    Unterstämme:

    Schalenträger oder Schalenweichtiere (Conchifera)

    Stachelweichtiere (Aculifera)



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